Stress gilt in der Praxis noch immer als Tabuthema, obwohl es doch in aller Munde ist. Die gesundheitlichen Folgen psychischer Belastungen werden zunehmend öffentlich diskutiert, das finanzielle Ausmaß stressbedingter Fehlzeiten ist bekannt. Trotzdem werden Maßnahmen zur Stressbewältigung nur von wenigen Unternehmen eingeleitet. Denn Zeitdruck, immer erreichbar zu sein und ein voller Terminkalender, gelten unter vielen Arbeitnehmern nach wie vor als hoch angesehen. Vor allem Führungskräfte sind jetzt dazu aufgerufen, genau hinzusehen und bei zu viel Stress gegenzulenken.
Wie Stressmanagement schnell und effektiv im Unternehmen eingesetzt werden kann, erklärt Renate Wittmann in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Arbeit und Arbeitsrecht“.
| Zum Artikel von Renate Wittmann in Arbeit und Arbeitsrecht
Der Aufbau von Kompetenzen im Umgang mit Stress wird immer wichtiger. Was aber tun, wenn gerade jetzt der Stresspegel extrem ansteigt?
Wir stellen Ihnen die vier Sofortmaßnahmen aus unserem neuen persolog Stress-Profil vor.
1. Notbremse: Ablenkung
Vergessen Sie die Belastung vorübergehend und lenken Sie Ihre Wahrnehmung kurz auf äussere Reize oder innere Bilder. Machen Sie z.B. eine kurze Pause und malen Sie sich gedanklich aus, wie gut Sie sich fühlen werden, wie glücklich und befreit Sie sein werden, wenn die Situation vorbei ist. (Alles lesen…)
Strategien für ein besseres Stressmanagement gibt es viele, aber kaum eine ist im Umgang mit Stress so wirkungsvoll, wie das Nein-Sagen. Denn oft erfüllen wir die Aufgaben und Bitten anderer, obwohl wir dazu weder Zeit noch Lust haben. Wir übernehmen damit den Stress der anderen. Gründe dafür sind zum einen unsere Schuldgefühle, die Angst sich durch eine Absage unbeliebt zu machen oder womöglich als Egoist abgestempelt zu werden. Außerdem neigen wir dazu, Aufgaben anderer zu übernehmen, um nichts zu verpassen oder etwa Chancen zu verschenken. (Alles lesen…)
Das DAK-Gesundheitsbarometer “Gute Vorsätze für 2011″ hat unter 3.008 Befragten die Top-Ten der “Guten Vorsätze” für 2011 ermittelt. Dabei fällt auf, dass bis auf Platz 7 (Sparsamer sein) sich alles um das Thema Stress und Gesundheit dreht.
Damit bestätigen die Befragten indirekt die HR-Trends Stressmanagement und Gesundheitsmanagement, die uns neben der Personalbeschaffung über Social Media und dem Dauerbrenner Fachkräftemangel in 2011 beschäftigen werden.
Die Top10 der guten Vorsätze 2011:
# Stress vermeiden oder abbauen (59%)
# Mehr Zeit für Familie / Freunde (56%)
# Mehr bewegen/Sport (52%)
# Mehr Zeit für mich selbst (49%)
# Gesünder ernähren (44%)
# Abnehmen (34%)
# Sparsamer sein (32%)
# Weniger fernsehen (18%)
# Weniger Alkohol trinken (14%)
# Rauchen aufgeben (12%)
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Hoher Stress in der Schwangerschaft kann sich negativ auf die Intelligenz von Kindern auswirken. Das berichten US-amerikanische und englische Forscher in der Fachzeitschrift “Biological Psychiatry”. Eine feste Bindung zwischen Mutter und Kind im Säuglingsalter kann die Schäden aber wieder völlig wettmachen. (Alles lesen…)