Für Personaler steht das Thema Recruiting derzeit auf Platz 1 der Agenda. Schlüsselpositionen müssen besetzt werden, Top-Performer werden gesucht – gleich welchen Geschlechts. Die Einführung einer Frauenquote wird daher folgerichtig abgelehnt. Sie wird eher als weitere Behinderung gesehen. Das Thema Frauenquote scheint also dem Führungskräftemangel zum Opfer zu fallen und ist vielerorts schon fast vom Tisch. Das zeigen die Ergebnisse der Kienbaum-HR-Studie der Managementberatung Kienbaum. Knapp 200 deutsche Personalentscheider wurden hierfür befragt. (Alles lesen…)
Seit November 2010 wird sie in einem Pilot-Projekt getestet: die anonyme Bewerbung. Nun haben die beteiligten Personalabteilung über ihre ersten Erfahungen berichtet. Bis heute haben mehr als 4.000 Bewerber eine anonymisierte Bewerbung eingereicht. Es wurden 111 Stellen besetzt. Dafür wurden standardisierte Formulare von den Bewerbern ausgefüllt, die auf persönliche Angaben zu Alter, Herrkunft oder Geschlecht oder die Angaben werden vor Auswertung geschwärzt bzw. bei Online-Bewerbungen nicht in die Auswertung miteinbezogen. (Alles lesen…)
Kommentare (0) Schlagwörter:
Agentur,
Anonyme,
Anonymisierte,
Berwerbung,
Celle,
Deutsche Post,
L'Oreal,
Personalauswahl,
Procter,
Recruiting,
Recruitment,
Telekom
Deutsche Unternehmer planen in diesem Jahr noch mehr Mitarbeiter einzustellen als im Jahr 2010. Das zeigt das Ergebnis der Studie „HR-Klima Index 2011“ der Managementberatung Kienbaum. 417 Unternehmen in Deutschland wurden hierzu befragt. Den Resultaten zufolge wollen mehr als doppelt so viele Unternehmen wie im vergangenen Jahr ihren Personalbereich ausbauen. Grund dafür ist die positive Wirtschaftslage vieler deutscher Unternehmen. (Alles lesen…)
Deutsche und österreichische Arbeitgeber müssen zunehmend um hoch qualifizierten Nachwuchs kämpfen. Das zeigt das Ergebnis der Kienbaum-Studie „High Potentials 2010/2011“. 530 deutsche und 60 österreichische Unternehmen wurden hierzu befragt. (Alles lesen…)
Junge Leute haben andere Ziele und Prioritäten als die heutigen Chefetagen. Das zeigt eine Umfrage des IT-Unternehmens IBM. Die Ergebnisse von 3.600 Studenten aus aller Welt wurden denen der 1.500 hauseigenen Personalchefs gegenübergestellt. Das Ergebnis zeigt: Führungskräfte werden bei der Personalauswahl zukünftig mit anderen Arbeits- und Denkweisen der Bewerber rechnen müssen. Während beispielsweise die Veränderung der Wirtschaft die heutigen CEOS beunruhigt, nehmen die Studenten diesen Prozess als weniger schlimm wahr. Außerdem ist es für die Millennials, also die nach 1980 geborene Generation, selbstverständlich eine globale und umweltbewusste Denkweise an den Tag zu legen. (Alles lesen…)
Das lässt doch schon tief blicken. In keinem anderen Land werden Tippfehler in Bewerbungen von Personalentscheidern so wenig toleriert wie Deutschland. Schon ab 1,8 Tippfehlern kommt die Bewerbung auf den “Gescheitert-Haufen”! Tippfehler als das Top-Entscheidungskriterium in der Personalauswahl? Kein Wunder, denn 67 Prozent der deutschen Personaler entschieden bei der ersten Sichtung in nur 5-10 Minuten pro Bewerbung ob Top oder Flop. Den besten Mitarbeiter erkennt man aber so nicht. (Alles lesen…)
Fast jeder zweite Personaler (rund 49 Prozent) informiert sich im Personalauswahlprozess im Internet über Bewerber. Das ergab eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom unter 1504 Geschäftsführern und Personalchefs.
Allen voran geht die einfache Namenssuche in Suchmaschinen. 45 Prozent der Befragten gaben an Google, Bing oder spezielle Personensuchmaschinen zu verwenden.
Ein Fünftel (ca. 21 Prozent) sucht in beruflichen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn nach den Bewerbern.
Nur etwa 17 Prozent Sechstel bemühen auch privaten Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ.
Der Fachkräftemangel daheim, zwingt deutsche Unternehmen dazu jenseits der Grenzen nach Personal zu suchen. Daher sollte man meinen, dass Employer Branding sich zunehmend internationalisiert. Doch das scheint nicht der Fall zu sein. Dass (nach eigenen Aussagen) sich nur wenige Unternehmen an der aktuellen Kienbaum Umfrage “Internationales Employer Branding” beteiligt haben, sagt einiges schon über diesen wichtigen HR-Trend aus: Er ist noch nicht in deutschen Unternehmen angekommen.
Zwar geben nur 28 Prozent der Unternehmen an, dass Internationales Employer Branding kein Thema in der Geschäftsleitung ist. Doch die meisten interessierten Unternehmen haben trotzdem keines, obwohl es als Antwort auf den nationalen Fachkräftemangel gesehen wird.
Wird hier ein Trend verschlafen? Oder gibt es keine Ressourcen, um ihn umsetzen?
War das vergangene Jahr eher von Personalfreisetzung geprägt, rückt die Personalbeschaffung und damit die Themen Personalauswahl und Fachkräftemangel wieder stärker in den Fokus der Personaler. Das zeigt der aktuelle s+p Trendindex Personalarbeit.
(Alles lesen…)
Nur acht Prozent der Hochschulabsoventen nutzen Social Media Angebote um sich über potentielle Arbeitgeber zu informieren. Nach all dem Hype um Social Media als das Recruiting-Tool der Zukunft ein eher ernüchterndes Ergebnis. Für die Studie hatte Kienbaum Communications immerhin 1.155 Studenten, Absolventen und Young Professionals unterschiedlicher Fachrichtungen befragt. (Alles lesen…)