Früher war Kaffeekochen wirklich eine Kunst und eine mühevolle obendrein: Zunächst mussten die Bohnen gemahlen werden – entweder mit der guten alten Kaffeemühle oder mit ihrem elektrischen Nachfolger, der eigentlich keine Mühle war, sondern ein Häcksler; roch meist etwas streng nach gestresster Magnetspule … Anschließend wurde das frische Kaffeemehl in einen Filter geschüttet und dann mit siedendem Wasser überbrüht, in mehreren Gängen. Das hat gedauert, weil es die heutigen Wasserkocher eben noch nicht gab. Nur Tauchsieder und Dampfkessel. Wollte man dann auch noch eine Milchhaube auf dem Getränk, wurde es erst richtig anstrengend – Rührgerät raus, Sahne schlagen. Schon vor dem eigentlichen Genuss der bittere Beigeschmack, hinterher die halbe Küche in Ordnung bringen zu müssen. (Alles lesen…)



