Im Artikel “Lebenslauf ade” (nachzulesen bei www.sueddeutsche.de) berichtet die SZ darüber, dass deutsche Unternehmen dazu übergehen auf ein Kernstück deutscher Bewerbungskultur zunehmend verzichten werden: den lückenlosen Lebenslauf. Sehr gut, mag man meinen, sagen doch Lebenslauf und Arbeitszeugnisse nur zu etwa 5 Prozent etwas über die spätere Arbeitsleistung des Bewerbers aus.
Doch weit gefehlt. Denn der der lückenlose Lebenslauf wird lediglich durch den tabellarischen Lebenslauf aus dem angelsächsischen Raum ersetzt. Da kann auch der in Aussicht gestellte Verzicht auf das hierzulande obligatorische Bewerberfoto nicht froh stimmen. Und auch die Ansicht eines im Artikel zitierten Online-Recruiting-Experten, dass Arbeitszeugnisse schon heute bei der Personalbeschaffung keine Bedeutung mehr spielen, stimmt so leider nicht.
Und das erstaunt, denn eine verfehlte Einstellungspolitik kann teuer werden, wie eine Tabelle zeigt. Es ist an der Zeit nach Lösungen zu suchen, die nicht erst greifen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen und eine Trennung notwendig ist. Sondern nach Lösungen, die schon im Einstellungsprozess die Kriterien in den Mittelpunkt stellen, die später über Integrationsfähigkeit und Arbeitsleistung entscheiden. Lösungen die den Kündigungsgrund Nummer Eins, den Vorgesetzten, und sein gelebtes Führungsverhalten und die Unternehmens- bzw. Abteilungskultur in die Auswahl miteinbeziehen. Genau dies leistet das persolog Mitarbeiter-Integrations-System, das Recruiting-Tool für die effektive Personalbeschaffung. Und es kann sogar noch mehr. Denn es gibt es Ansatzpunkte für eine gezielte Personalentwicklung von Anfang an.




Ich bin schon gespannt ob sich der Trend im konservativen Deutschland wirklich durchsetzen wird.