Auf Augenhöhe statt von oben herabTop-down-Kommunikation war gestern. Erfolgreiche Führungskräfte kommunizieren mit ihren Mitarbeitern auf Augenhöhe. Mit den Mitarbeitern sprechen, nicht zu ihnen, lautet die Devise. Wie es zu dem Wandel kommt und was das für Führungskräfte bedeutet, schreibt der Harvard Business Manager.

In den Führungsebenen hat sich ein Paradigmenwechsel vollzogen. Die eigenen Mitarbeiter mit dem „Befehl- und Kontrolle“-Ansatz zu führen, hat sich in den letzten Jahren als weniger praktikabel erwiesen. Stattdessen zähle der Dialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter, schreibt der Harvard Business Manager. Dieser Wandel der traditionellen Unternehmenskommunikation, sei durch die Veränderungen des Unternehmensumfelds zu erklären: Die Globalisierung, neue Technologien, Generationenwechsel  und veränderte Wertschöpfungsprozesse haben die Unternehmenswelt dynamischer gemacht. Eine starre, hierarchische Kommunikation müsse deshalb anspruchsvolleren und flexibleren Kommunikationsprozessen weichen.

„Unternehmenskonversation“, nennen die Autoren des Harvard Business Manager das neue Kommunikationsmodell. Vier besondere Komponenten seien dabei entscheidend: Vertrautheit, Interaktivität, Einbeziehung und Zielsetzung. Damit komme die Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeiter einem normalen Gespräch zwischen zwei Menschen näher. Das stärke nicht nur Engagement und Kreativität der Mitarbeiter, sondern auch deren Bindung zum Unternehmen.

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