Verkaufserfolge erzielenDas Thema Verkaufen begegnet uns im Alltag ständig:  Ob morgens beim Bäcker, mittags im Supermarkt oder abends im Restaurant – ständig werden wir dazu animiert, Produkte oder Dienstleistungen zu erwerben.

Doch was macht einen guten Verkäufer aus? Wann kaufen wir gerne mal mehr als geplant und wann schieben wir einen Riegel vor?

 

Was ist eigentlich Verkaufen?

Verkaufen ist viel mehr als nur der perfekte Vertragsabschluss zwischen verschiedenen Personen. Verkaufen ist in erster Linie ein zwischenmenschlicher Prozess, bei dem Sie die Regeln zwischenmenschlicher Kommunikation auf jeden Fall beachten sollten. Wenn keine Kommunikation stattfindet, kann auch kein Abschluss entstehen.

 

Verkaufsgespräch – vermeiden Sie diese 7 Fehler

 

Fehler 1: Fehlendes Vertrauen zum Kunden

Keine Sorge – Sie müssen den Kunden nicht besonders gut kennen. Vertrauen kann sich auch durch ein gut geführtes Gespräch entwickeln. Wird ein Verkaufsgespräch jedoch ohne jegliche emotionale Note geführt, ist es zum Scheitern verurteilt.

 

Unser Tipp: Erzeugen Sie Vertrauen und bauen Sie eine Beziehung zu Ihren Kunden auf. Oft hilft schon eine leichte persönliche Note im Gespräch, um sein Gegenüber zu gewinnen. Allerdings nicht zu persönlich werden – das schreckt die meisten Menschen eher ab.

 

Fehler 2: Auf Mitbewerber schimpfen

Selbstverständlich werden Kunden sich auch Angebote von Ihrer Konkurrenz einholen. In vielen Unternehmen mit zentralem Einkauf ist das sogar Vorschrift. Vermeiden Sie den Drang, Ihre Mitbewerber schlecht zu machen. Das wirkt unseriös und kann Sie den Auftrag kosten.

 

Unser Tipp: Es spricht nichts dagegen, die Konkurrenz auch mal zu loben. Seien Sie selbstbewusst und zeigen Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie keine Angst vor Ihren Mitbewerbern haben. Das vermittelt den Eindruck, dass Sie von Ihrem eigenen Angebot überzeugt sind.

 

Fehler 3: Keine Kenntnisse über den Kunden

Nur gut vorbereitete Verkäufer können auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen.

 

Unser Tipp: Recherchieren Sie online bevor Sie sich mit Kunden treffen. Je mehr Sie über Ihren Kunden und seine Produkte/seine Dienstleistungen wissen, desto professioneller wirkt Ihr Gesprächsverlauf – und desto sicherer fühlen Sie sich auch während des Gesprächs.

 

Fehler 4: Fehlendes Interesse am Kunden

Führen Sie keine Verkaufsgespräche nach Schema F durch. Wenn Sie nur Ihre üblichen Sätze runterbeten, wirkt das für den Kunden so, als würde jegliches Interesse Ihrerseits fehlen.

 

Unser Tipp: Gehen Sie individuell auf den Kunden ein. „Fragen, fragen, fragen“ lautet hier das Motto. So können Sie Ihr Angebot direkt auf den Kunden anpassen – dies erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Abschlusses beträchtlich.

 

Fehler 5: Ich-bezogenes Verkaufen

Stellen Sie nicht sich selbst in den Fokus des Gesprächs, sondern klar Ihren Kunden. Keiner will hören, was Sie schon Tolles getan haben. Beziehen Sie Ihren Kunden mit ein („wir“, „gemeinsam“), das impliziert ein Zusammengehörigkeits-Gefühl.

 

Unser Tipp: Es gilt, auf seine Bedürfnisse einzugehen und ihn mit Ihren Produkten/Dienstleistungen zu unterstützen. Verhalten Sie sich auch dementsprechend. Hören Sie auf nur von sich zu erzählen und fangen Sie an zuzuhören, was Ihr Kunde möchte – nur so erhalten Sie die Chance auf den Auftrag.

 

Fehler 6: Kein Selbstvertrauen

Wer unsicher im Verkaufsgespräch auftritt, hat schon verloren. Ihr Kunde möchte sich auf Sie verlassen und wird sich kaum mit vagen Aussagen, wie „müssten wir hinbekommen“, „vielleicht ja“ oder „eigentlich schon“ zufriedenstellen.

 

Unser Tipp: Selbstvertrauen beginnt vor dem eigentlichen Gespräch – und zwar schon bei der Begrüßung. Zeigen Sie Offenheit, begrüßen Sie Ihren Kunden mit einem festen Händedruck, schauen Sie ihm/ihr in die Augen. Zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner während des Gesprächs, dass Sie die benötigten Leistungen zu 100% erfüllen.

 

Fehler 7: Abschluss verzögern

Der Klassiker: Das Gespräch ist gut verlaufen, aber Ihr Kunde will sich nicht festlegen und fordert Bedenkzeit. Dauert diese Bedenkzeit jedoch zu lange an, verlaufen solche Angebote oft im Sande.

 

Unser Tipp: Wenn Sie am Ende des Gesprächs um Bedenkzeit gebeten werden, sagen Sie Ihrem Gesprächspartner klar und bestimmt, dass Sie ihm nicht viel Zeit geben können, da andere Interessenten da sind, bzw. Termine für Schulungen knapp sind. Setzen Sie eine klare Deadline bis wann Sie eine Antwort benötigen. So signalisieren Sie dem Kunden, dass Sie Interesse daran haben, den Auftrag durchzuführen, ihr Seelenwohl aber nicht davon abhängt. Manchmal hilft schon ein Satz am Ende, wie „Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit“, um den Abschluss zu beschleunigen.

 

Fazit: Wenn Sie diese  Tipps beachten, erhöhen Sie die Chance auf einen Verkaufsabschluss. Und wie immer gilt: Üben, üben, üben! Mit jedem Verkaufsgespräch gewinnen Sie an Sicherheit.

Vom 15.-17. Sept. 15  ist es wieder soweit: die Messe Zukunft Personal findet in Köln statt. Wir von persolog sind mit dabei und freuen uns, Sie auf unserem Stand in Halle 2.2, Stand M.28 begrüßen zu dürfen.

 

Wenn Sie noch keine Eintrittskarten haben, melden Sie sich einfach bei uns unter 07232 3699-80. Gerne vereinbaren wir einen persönlichen Messetermin mit Ihnen und schicken Ihnen Ihre kostenfreie Eintrittskarte zu! Oder ordern Sie Ihre Karte hier, wir melden uns dann bei Ihnen gerne zurück: http://www.persolog.de/blog/seminars/messe-zukunft-personal-2015/.

 

Neu in diesem Jahr: Erleben Sie unseren Geschäftsführer und Mastertrainer Friedbert Gay live auf der Messe. Gemeinsam mit Carmen Vilsmeier von der Sparkassenakademie Bayern wird er einen Vortrag halten zum Thema:

 

Erfolgsfaktor Persönlichkeit: Gelebte Persönlichkeitsentwicklung als Schlüssel zur Unternehmenskultur.

 

Vortragsdatum: 17.09.2015, 14:30-15:00 Uhr

Vortragsort: Praxisforum 3 – Halle 2.2

 

Auch dazu laden wir Sie gerne ein!

 

Ihr

persolog-Team

In einer globalisierten Gesellschaft ist die Außendarstellung eines Unternehmens eine wichtige Konstante. Ausschließlich erstklassige Dienstleistungen oder Waren anzubieten reicht heutzutage nicht aus, um sich dem täglichen Konkurrenzkampf stellen zu können. Zielgruppenanalysen und ein Fokus auf die Repräsentation nach Außen stellen unumgängliche Maßnahmen dar, denen sich jedes effektiv-funktionierendes Unternehmen stellen sollte.
Das Unternehmen im Corporate Design

Die erste Wahrnehmung eines Unternehmen im öffentlichen Raum geschieht meist über das Unternehmenslogo. Bei der Entwicklung des Logos ist darauf zu achten, dass es das Unternehmen, das Produkt oder die Dienstleistung widerspiegelt und ebenso die Zielgruppe anspricht. Das Logo, bzw. das Design eines Unternehmens sollte auf sämtlichen Unternehmensprodukten zu finden sein. Beispielsweise auf der Website und deren Landingpages, sowie den Betrieb- und Werbemitteln. Wichtig ist, dass sich das Unternehmen immer im selben Design präsentiert, wenn es sich nach außen hin darstellt. Auf diese Weise wird der Wiedererkennungseffekt in der Öffentlichkeit verstärkt. In solchen Fällen spricht man auch von der Corporate Identity. Eine eigene Identität zu besitzen, ist Grundvoraussetzung, um bekannter zu werden und um die eigene Marke zu prägen. Unternehmen, deren Mitarbeiter viel mit Kunden in persönlichen Kontakt kommen, ist zu empfehlen, Arbeitskleidung im Corporate Design in Erwägung zu ziehen, weil diese auf so die “Botschaft” des Unternehmens nach außen repräsentieren können.

Werbemittel wie Broschüren für den direkten Kundenkontakt

2014 hatte die DIMA Marktforschung im Auftrag des GWW Gesamtverbandes der Werbeartikelwirtschaft e.V. eine Studie über die Reichweite und Kommunikationsleistung  von Werbeartikeln durchgeführt. Demnach ist der  direkte Kundenkontakt auch weiterhin relevant. Eine hervorragende Möglichkeit, um sich Außenstehenden zu präsentieren, ist das Verteilen von Broschüren. Unternehmen, die günstig Broschüren drucken möchten, sollten sich an eine Online-Druckerei wenden, die meist wesentlich preisgünstiger als ortsansässige Druckereien sind. Diese Broschüren sollten ebenfalls im Corporate Design gestaltet werden, um die größtmögliche Wiedererkennung zu erzielen. Eine vergleichbare Studie die 2013 durchgeführt wurde  hatte sogar zum Ergebnis, dass hier auch auf die Qualität geachtet werden muss. Inhaltsleere und schlecht gedruckte Broschüren, können einen gegenteiligen Effekt erzielen, als vom Unternehmen gewünscht. Gute Broschüren können wesentlich zur Steigerung des Images beitragen. Poster, Banner und Plakate können eine ähnlich positive Wirkung haben.

Kleidung und Gebrauchsgegenstände als Werbemittel nutzen

Diese Möglichkeit ist besonders für Unternehmen interessant, die ohne viel Aufwand Ihre Werbebotschaft verbreiten möchten. Das eigene Logo oder eine Werbebotschaft wird beispielsweise auf Werbeartikel wie T-Shirts, Tassen oder Kugelschreiber aufgedruckt, die anschließend als sogenannte Giveaways an die Kunden des Unternehmens verteilt werden. Am wirkungsvollsten sind Werbegeschenke, die der Kunde tagtäglich benutzt oder ansieht. Je öfter der Kunde mit der Werbebotschaft konfrontiert wird, desto mehr prägt sie sich in sein Unterbewusstsein ein.

Teamarbeit

Die Fußball-WM der Frauen hat für Deutschland mit einem glänzenden 10:0 gegen die Elfenbeinküste begonnen. Wahnsinn! Eine tolle Leistung, die so nur zustande kommt, wenn die komplette Mannschaft an einem Strang zieht und jeder seinen Teil zum Erfolg beiträgt.

Teamarbeit kann auch in Unternehmen sehr effektiv sein, vorausgesetzt die Kommunikation und der Umgang der einzelnen Mitarbeiter im Team funktioniert. Alle Teammitglieder sollten das gleiche Ziel vor Augen haben und den Weg zum Ziel gemeinsam lösen.

Mit Übungen, kann der Teamzusammenhalt und die Kommunikation zwischen Teammitgliedern verstärkt werden.

Gruppenübung: Blinde Zahlenreihe (10-20 Minuten)

Stärken Sie Kommunikation und Zuhören in Teams
Diese Übung ist nicht abhängig von der Gruppengröße. Bei größeren Gruppen müssen Sie jedoch entsprechend mehr Zeit einplanen.

Die Regeln:
1. Sprechen ist nicht erlaubt
2. Die Gruppenmitglieder tragen Augenbinden

So funktioniert’s:

Jeder Teilnehmer erhält eine Zahl (ins Ohr flüstern) – der Schwierigkeitsgrad erhöht sich, wenn Sie die Zahlen nicht bspw. von 1-12 vergeben, sondern willkürliche Zahlen mitteilen
Verteilen Sie die Teilnehmer im Raum, so dass sie zu Beginn der Übung nicht in einer Reihe stehen.
Das Ziel ist es, dass sich die Teilnehmer am Ende der Übung in einer numerischen Reihe aufstellen, entsprechend ihrer Zahlen – ohne zu sprechen und zu sehen.
Sobald jeder eine Zahl erhalten hat und sich an seinem Platz befindet, kann die Übung beginnen.

Reflektieren Sie die Umsetzung:
Sprechen Sie nach der Übung darüber und schildern Sie auch Ihre (objektiven) Eindrücke der Gruppe. Stellen Sie Fragen, wie:

Was war am schwierigsten?
Haben alle an einem Strang gezogen? Weshalb/Weshalb nicht?
Ist es schwergefallen, sich nicht verbal äußern zu können?
Was war wichtig für die erfolgreiche Umsetzung?

Großraumbüros, die jahrelang vorwiegend Callcentern vorbehalten waren, feiern gerade Ihr großes Comeback. Seit Selbständige und Startups Co-Working-Spaces sehr erfolgreich für sich entdeckt habe, ist man auch in größeren Unternehmen wieder auf das Großraumbüro gekommen. Mittlerweile ist die hohe Flexibilität derart beliebt, dass sich sogenannte “Open Spaces” durchsetzen, in denen es überhaupt keine fixen Platzzuordnungen gibt.

Was das Großraumbüro leisten kann
Ein entscheidender Punkt ist da natürlich ist die Kostenersparnis. Wer zwanzig Mitarbeiter in ein Großraumbüro setzt, hat in der Regel geringere Kosten zu vergegenwärtigen, als bei der Organisation vieler einzelner Büroräume.

Noch wichtiger als der Kostenfaktor, sind aber die anderen Vorteile, die ein Großraumbüro bei effizienter Nutzung bieten kann. Wichtige Informationen austauschen, kurz um Hilfe bitten oder schnell etwas besprechen: das alles geht in einem Großraumbüro wortwörtlich im Vorbeigehen. Dieser “inoffizielle” Weg der Kommunikation für viele Dinge kann den interpersonellen Austausch und die Zusammenarbeit deutlich optimieren.

Idealerweise herrscht in einem Großraumbüro zudem eine motivierende, freundliche und mitreißende Arbeitsatmosphäre die alle Mitarbeiter einbezieht. Das Wichtige ist hier aber: in einem optimal gestalteten Großraumbüro. Viele “Shared Offices” verdienen dieses Prädikat leider nicht wirklich und sind daher bei Mitarbeitern oft verrufen.

Worauf es bei der Gestaltung ankommt
Die große Herausforderung: jeder muss zu jeder Zeit konzentriert arbeiten können. Das scheint sich irgendwie von selbst zu verstehen, dennoch ist es der größte Mangel in den meisten Großraumbüros. Die Gefahr eines erhöhten Lärmpegels oder anderer Ablenkungen durch Kollegen ist hier entsprechend größer. Unternehmen sparen oft an der falschen Stelle – Schon durch simple Trennwände, flexibel aufgestellt, können Bewegungs-, Besprechungs- und Arbeitsbereiche aufgeteilt und Lärm reduziert werden. Ein “Kojensystem” wie man es von Callcentern kennt, kann auch wirksam sein – hemmt allerdings häufig die Flexibilität.

Was in Großraumbüros und Co-Working-Spaces oft zu kurz kommt, aber essenziell ist, ist genügend Raum für Besprechungen. Längere Gespräche oder Besprechungen an einem Arbeitsplatz abhalten zu müssen, kann hier häufig eine Ablenkung sein.

Schon ein kleiner, gemeinsam genutzter Buffetbereich oder eine Küche, eventuell auch mit Kaffeemaschine und Getränkeautomaten ist für viele Besprechungen ausreichend und ist zusätzlich hilfreich, um Motivation, Stimmung und Arbeitsleistung zu fördern. Trotzdem sollte es ausreichend separate Besprechungsräume geben, um ausweichen zu können.

Wenn es um die Mitarbeiterdichte geht, sollte man am besten die Mitarbeiter entscheiden lassen, welchen Freiraum sie benötigen. Pauschalregeln gibt es dafür nicht, der subjektive Platzbedarf ändert sich mit der Art der Arbeit und dem persönlichen Empfinden der Mitarbeiter sowie ihrer Nähe und Vertrautheit miteinander. Doch auch Umgekehrt kann es bei der Auswahl der Mitarbeiter helfen, diesen Aspekt zu beachten.

Planung ist alles
Effizienz ohne ein grundlegendes Maß an Planung gibt es nicht. Die Anordnung und Aufteilung der einzelnen Plätze sollte auf jeden Fall auf die Unternehmensprozesse Rücksicht nehmen. Gerade hier können Großraumbüros und Open-Space-Offices durch mehr Flexibilität Vorteile bringen und Arbeitswege verkürzen.

Umso mehr sind aber klare Regeln und eine strukturierte Einteilung, nicht nur von Arbeits- und Besprechungsbereichen, sondern auch Regalen, Ablageflächen, und die Anordnung notwendiger Arbeitsgeräte, wichtig. Intensive Planung und Optimierung zahlt sich langfristig deutlich aus.

Letztendlich ist das Wohlbefinden der Mitarbeiter der wesentliche Punkt um das größte Potential zu entfalten. Daher sollte man auch Grundlegende Punkte wie die Raumtemperatur und Beleuchtung klar vorab klären.
Fazit: Die Gestaltung entscheidet über Erfolg und Misserfolg
Aktuell nutzen rund 10 % der Unternehmen in Deutschland bewusst Großraumbüros – Tendenz allerdings stark steigend. Bisher gab es viele Klagen über mangelnde Arbeitszufriedenheit, wie eine Studie des Fraunhofer-Instituts klar zeigt. Gleichzeitig liegt aber auf der Hand, dass bei optimaler Gestaltung Großraumbüros auch das genaue Gegenteil bewirken können – die zahlreichen Co-Working-Spaces für Gründer und junge Selbständige beweisen das immerhin deutlich. Um die Vorteile wirklich nutzen zu können ist aber beachtlicher Planungsaufwand, klare Regeln und ständige Optimierung nötig.

Den Unternehmenserfolg zu steigern, ist zunächst einmal das maßgebliche Ziel eines jeden rational handelnden Managements. Grundsätzlich befindet sich das Management dabei jedoch in einem Dilemma: Einerseits erwarten die Shareholder kurzfristig möglichst hohe Earn Outs, die heutzutage durch Reduzierung der Personalkosten erzielt werden sollen und u.a. an Unternehmenskennziffern wie beispielsweise den Umsatz pro Mitarbeiter gemessen und bewertet werden.

Andererseits zeigen die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Bereich der Arbeitsforschung bereits seit Jahrzehnten, dass der Unternehmenserfolg mittel- bis langfristig mitunter deutlich von der Mitarbeiterzufriedenheit und diese wiederum von dem Gehalt abhängen kann. Dabei gilt es stets abzuwägen, ob jeder Euro mehr in die Belegschaft diesen Mitteleinsatz mindestens in gleicher Höhe wieder in die Kasse bringt. Insofern stellen sich vorrangig zwei Fragen: Wie eng ist der Zusammenhang (1.) zwischen Unternehmenserfolg und Mitarbeiterzufriedenheit und (2.) zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Gehalt?

 

Um zumindest die zweite Frage ausreichend zufriedenstellend beantworten zu können, kann auf verschiedene Messmethoden zurückgegriffen werden. Eine davon ist erst seit knapp zehn Jahren im deutschsprachigen Raum überhaupt möglich. Dabei handelt es sich um die Auswertung des erfassten Datenmaterials aus den in diesem Zeitraum anonym auf Internetportalen wie dem First Mover Jobvoting.de abgegebenen Arbeitgeberbewertungen. Die einzelnen Arbeitgeberbewertungen der Mitarbeiter umfassen die Beurteilung des jeweiligen Arbeitsplatzes getrennt nach verschiedenen Faktoren wie Personalführung, Karrierechancen, Arbeitsatmosphäre und nicht zuletzt auch Gehalt.

Dadurch kann ein Zusammenhang zwischen der Gesamtbewertung und der Beurteilung eines einzelnen Faktors wie z.B. dem Gehalt geprüft werden. Zur Prüfung kann hierzu die statistische Methodik der Korrelation herangezogen werden. Liegt der Korrelationskoeffizient bei +1, besteht ein stark positiver Zusammenhang, tangiert er hingegen bei -1, existier ein deutlich negativer Zusammenhang. Ein Wert um 0 spricht dafür, dass kein Zusammenhang bestünde.

 

Bei der Berechnung des Korrelationskoeffizienten zwischen der Gehalts- und der Gesamtbewertung ergab sich für den Zeitraum von 2006 bis 2015 immerhin ein Wert von 0,724 – was für einen erkennbaren Zusammenhang spricht. Demnach lässt sich also die Wertschätzung für den Arbeitsplatz und die Mitarbeiterzufriedenheit insgesamt durch die Höhe des Gehalts maßgeblich steuern. Daraus ergeben sich jedoch wiederum neue Fragestellungen, die für eine wirkungsvolle Steuerung notwendig sind.

In Folgeuntersuchungen gilt es nun zu analysieren, welche Gehaltsstufen die höchste Zufriedenheit verspricht und ob neben dem Gehalt noch andere Faktoren über einen vielleicht größeren Steuerungseffekt verfügen. Genannt sei hier beispielsweise die Personalführung durch die Vorgesetzten. Erste Analysen hatten bereits ergeben, dass hier der Korrelationskoeffizient noch höher ausfällt und der kooperative Führungsstil dem autoritären deutlich vorgezogen wird.

 

Jobvoting ist First Mover in puncto Arbeitgeberbewertungen im deutschsprachigen Raum und gehört seitdem zu den grössten Internetportalen seiner Branche. Seit 2014 ist Jobvoting auch mit einer englischen und einer polnischen Internetpräsenz verfügbar. Das innovative Konzept wurde bereits von der Initiative Mittelstand ausgezeichnet und wurde in Medienberichten wie beim N24 Mittagsmagazin, beim Wissensmagazin Galileo und im personalmagazin einem breiten Publikum vorgestellt.

Auf Jobvoting können sich die Leser vorab anhand der veröffentlichten Erfahrungsberichte über ihre potenziellen neuen Arbeitgeber informieren. Darüber hinaus bietet Jobvoting noch weitere Informationsmöglichkeiten wie beispielsweise den Gehaltsvergleich, die Stellenanzeigensuche und das Arbeitnehmer-Forum.

Das Ergebnis des schwedischen Soziologen Roland Paulsen sorgte kürzlich für Staunen. Laut seiner Studie verbringen Mitarbeiter im Schnitt bis zu drei Stunden ihrer Arbeitszeit mit privaten Angelegenheiten – und keiner merkt es. Viel Zeit, die für Ihr Unternehmen sinnvoll investiert werden könnte und am Ende finanzielle Einbußen bedeutet.

Deshalb geben wir Ihnen hier Tipps, wie Sie private Beschäftigungen reduzieren.

Stress und Burnout in der Arbeitswelt – nur die halbe Wahrheit

Die Überlastung und der Stress von Mitarbeitern sind in aller Munde. Psychische Auswirkungen, wie Burnout, die logische Konsequenz. Doch es geht auch anders:

Paulsen fand heraus, dass ca. 70% des Traffics auf pornografische Websites während der Arbeitszeit anfallen – ebenso wie 60% aller Onlineeinkäufe. Die privaten Tätigkeiten summieren sich auf ca. 2-3 Stunden am Tag. Für das Faulenzen während der Arbeitszeit gibt der schwedische Soziologe  4 Gründe an:

1. Viele Mitarbeiter sehen keinen Sinn in ihrer Arbeit – das bestätigt auch die jährliche Gallup-Studie. Der Job ist für viele lediglich ein Pflichtjob, der dazu dient, Rechnungen zu bezahlen.

2. Mitarbeiter fühlen sich durch ihren Job nicht erfüllt – besonders bei Arbeitnehmern mit wenig anspruchsvollen Aufgaben. Fühlt sich ein Mitarbeiter von seiner Arbeit nicht befriedigt, dann flüchtet er in Aufgaben, die ihn eher erfüllen.

3. Mitarbeiter haben schlicht zu wenig zu tun – überwiegend trifft dies auf Arbeitnehmer in großen Organisationen zu. Dies zu äußern wagt allerdings kaum einer, da als Konsequenz meist die Arbeitszeit reduziert wird.

4. Es gibt einen Mangel an Schulung – viel Zeit vergeuden Mitarbeiter durch Ineffizienz. Wenn Programme nicht effektiv genutzt werden, sinkt die Produktivität der Mitarbeiter.

3 Tipps für den Umgang mit Faulenzern

Nutzen Sie die nächsten Wochen dafür, einen kritischen Blick auf die Arbeitsauslastung Ihrer Mitarbeiter zu werfen. Wenn Sie einen oder mehrere Anzeichen der obigen Punkte bei Ihren Mitarbeitern erkennen, dann ziehen Sie Konsequenzen:

1. Tipp: Grundsätzliches Verbot von privatem Surfen
Wenn das private Surfen überhandnimmt, dann ziehen Sie eine klare Linie und sprechen über das gesamte Unternehmen ein Surf-Verbot aus.

2. Tipp: Regelmäßige Mitarbeiterentwicklungsgespräche
Führen Sie regelmäßige Gespräche mit Ihren Mitarbeitern und stellen Sie gezielt Fragen zu Aufgabenzufriedenheit und Arbeitsauslastung. Nur so können Sie schnell gegensteuern, falls sich etwa Unterforderung einstellt.

3. Tipp: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter
Vermeiden Sie unnötige Bummeleien durch fehlende Kenntnisse Ihrer gängigen Software-Programme. Sorgen Sie dafür, dass Mitarbeiter fit sind im Umgang mit den benötigten Programmen.

Auf Unternehmen kommen vor allem während der ersten Jahre nach ihrer Gründung oft große Belastungen und Herausforderungen zu. An Engagement und Motivation darf es dann bei keinem der Beteiligten mangeln – auch nicht bei den Mitarbeitern.

Doch wie können Mitarbeiter motiviert werden? Viele Unternehmen versuchen, dies durch Belohnungssysteme wie Gehaltserhöhungen und Prämien zu erreichen. Unterschätzt wird dabei jedoch oft, welchen Einfluss das Betriebsklima auf die Mitarbeitermotivation hat. Speziell Fach- und Führungskräfte legen außerdem größten Wert auf Anerkennung und Vertrauen sowie Autonomie und Entwicklungsmöglichkeiten.

Materielle und immaterielle Motivationshelfer

Müssen Menschen sich um ihre finanzielle Sicherheit sorgen, ist es mit der Aufmerksamkeit am Arbeitsplatz selbstverständlich nicht allzu weit her. Vor zusätzlichen Incentives muss deshalb zunächst das Gehalt allgemein stimmen und eine sichere Grundlage bieten.

Doch nicht nur diese materielle Grundlage ist wichtig, um die Mitarbeiter überhaupt durch zusätzliche Annehmlichkeiten motivieren zu können: Erst wenn Vorgesetzte die Leistungen ihrer Mitarbeiter anerkennen, vertrauenswürdig auftreten und ein respektvolles Verhalten an den Tag legen, ist eine Grundlage geschaffen, um Mitarbeiter zumindest nicht zu demotivieren. Hierzu ist es wichtig, Versprechen und Zusagen einzuhalten – und sollte das nicht möglich sein, zumindest zu erklären warum. Denn auch Transparenz und Offenheit haben einen großen Einfluss auf die Mitarbeitermotivation: Das Zurückhalten von Informationen kann das Arbeitsklima nachhaltig stören.

Auch regelmäßiges Feedback zur geleisteten Arbeit sollte als eine Begegnung auf Augenhöhe und als gegenseitiger Austausch angesehen werden, nicht als Gespräch, das für destruktives Kritisieren reserviert ist. Beweist sich der Mitarbeiter, kann die Möglichkeit zu selbstständigerem Arbeiten ebenfalls sehr motivierend wirken, da es von Vertrauen in Person und Fähigkeiten zeugt.

Zuwendungen zur Steigerung der Motivation

Ist eine solche Basis gegeben, können zusätzlich materielle Motivatoren zum Einsatz kommen. Hierzu können einmalige Prämien für besondere Leistungen zählen, doch vor allem auch die dauerhafte Bereitstellung von zusätzlichen Annehmlichkeiten drückt die Anerkennung eines Unternehmens für die Leistungen seiner Mitarbeiter aus. Zusatzprämien werden schnell zur Selbstverständlichkeit. Im schlimmsten Fall können sie aus Sicht der Arbeitnehmer sogar unterschwellig Misstrauen ausdrücken: Der Mitarbeiter leiste nur für den Bonus mit voller Kraft und enthalte dem Unternehmen ohne diesen Leistung vor.

Werden die Mitarbeiter stattdessen nicht nur aufgrund einer Einzelleistung belohnt, sondern beispielsweise regelmäßig mit frischem Obst versorgt, signalisieren solche Gesten, dass ihr Wohlbefinden dem Unternehmen wichtig ist und dass ihr Engagement wahrgenommen und entsprechend honoriert wird.

Auch die Bereitstellung einer hochwertigen Kaffeemaschine ist eine geeignete Methode, um beiläufig Anerkennung auszudrücken und gleichzeitig das Betriebsklima zu verbessern. Schließlich ist die Kaffeeküche in vielen Unternehmen ein ganz zentraler Treffpunkt, an dem abteilungsübergreifend kommuniziert wird.

Verschiedene Konzepte für Coffee Corner oder Coffee-Bars werden daher heute von Anbietern wie Tchibo Coffee Service bereitgestellt und von Unternehmen verschiedenster Branchen und Mitarbeiterzahl genutzt. Der Bereitstellung koffeinhaltiger Heißgetränke bringt zudem weitere positive Effekte mit sich: Kaffee macht nicht nur wach – an einer Studie an der Hopkins University in Baltimore wurde nun auch nachgewiesen, dass das darin enthaltene Koffein das Erinnerungsvermögen signifikant erhöht. Abgesehen von der Motivation kann also auch die allgemeine Leistungsfähigkeit verbessert werden.

Das stärkste Prinzip des Wachstums liegt in der Wahl der Menschen - George ElliotDer Erfolg von Unternehmen ist abhängig von seinen Mitarbeitern. Motivierte gute Mitarbeiter helfen Ihnen, De-Motivierte können für Sie finanzielle Einbußen bringen. Daher ist es erfolgsentscheidend, dass Sie bei der Mitarbeitersuche Volltreffer landen und wirklich die allerbesten Leute für sich gewinnen.

Wie Sie Ihren bestehenden Auswahlprozess optimieren, erfahren Sie in unserer heutigen Ausgabe – 5 Tipps, die Sie unbedingt beachten sollten!

Beachten Sie diese 5 Tipps bei der Personalauswahl

1. Tipp: Fragen Sie Ihren Bewerber nicht aus

Je qualifizierter die Position, desto eher sollte Ihr Vorstellungsgespräch ein Gespräch auf Augenhöhe sein. Schaffen Sie für den Bewerbenden eine angenehme Atmosphäre.

2. Tipp: Informieren Sie über den Ablauf des Verfahrens

Ein Einstellungsprozess zieht sich oft über einen längeren Zeitraum. Informieren Sie Ihre Kandidaten über den Ablauf des Gesprächs und die weiteren Schritte im Bewerbungsprozess – das ist professionell und der Bewerbende kann sich darauf einstellen.

3. Tipp: Halten Sie Ankündigungen ein

Wenn Sie Ihrem Bewerbenden zusagen, sich in 3 Wochen zu entscheiden, dann sollten Sie das auch einhalten. Gibt es aus irgendwelchen Gründen Verzögerungen, dann informieren Sie den Bewerbenden darüber.

Bei guten Bewerbern entscheiden oft Kleinigkeiten über die Wahl des Unternehmens – vermeiden Sie daher Kommunikationsprobleme.

4. Tipp: Behandeln Sie jeden Bewerbenden als Gast

Für Bewerbende ist Wertschätzung der eigenen Person sehr wichtig. Wenn Sie für ein Interview einen Bewerbenden bei Ihnen im Unternehmen zu Gast haben, dann behandeln Sie ihn oder sie auch als solchen. Seien Sie vorbereitet, bieten Sie Kaffee/Getränke an.

Wenn auch thematisch nicht zwingend notwendig, so wird ein kurzes „Hallo“ des Geschäftsführers positiv angesehen – der Bewerbende fühlt sich wertgeschätzt und gut aufgenommen.

5. Tipp: Pflegen Sie den Kontakt

Wenn Sie mehrere Gespräche über Wochen hinweg vereinbart haben, kann die Zeit vom Bewerbungsgespräch bis zum nächsten Schritt im Prozess dauern. Halten Sie in dieser Phase Kontakt zu den Bewerbenden – auch wenn es keine Neuigkeiten gibt.

Das gibt dem Bewerbenden das Gefühl, geschätzt zu werden und Sie bleiben als Unternehmen im Fokus des Bewerbenden. Gerade bei guten Bewerbenden mit mehreren Optionen entscheiden Kleinigkeiten wie diese!

 

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09 Jan 15

7 Tipps für effektive Mitarbeiter-Gespräche

Artikel von dgay in News

Gerade zu Jahresbeginn werden in vielen Unternehmen Mitarbeiter-Gespräche geführt. In diesen wird das letzte Jahr resümiert und neue Ziele für das aktuelle Jahr aufgestellt.

Wenn diese Gespräche nach dem Motto “Pflicht erfüllt” durchgeführt werden, werden Sie nicht das Potenzial entdecken, das in ihnen schlummert.

Doch so muss es nicht laufen, Jahresanfangs-Gespräche sind sinnvoll und effektiv, wenn Sie die folgenden 7 Punkte beachten:

1. Die Einstellung zählt:

Sehen Sie die Gespräche nicht als lästige Pflicht an, sondern betrachten Sie das Gespräch mit Ihren Mitarbeitern als Möglichkeit, sich intensiv mit dem Status quo zu beschäftigen, sich auszutauschen und den ein oder anderen Punkt zu überdenken.

2. Nehmen Sie sich Zeit: 

Auch wenn Zeit ein teures Gut ist, machen Sie Platz in Ihrem Kalender für diese Gespräche – und auch für die Vorbereitung.

Wenn Sie mit Mitarbeitern unter Zeitdruck reden und schlecht vorbereitet sind, werden nur die üblichen Punkte auf den Tisch kommen; das Gespräch bleibt an der Oberfläche und es werden kaum neue Erkenntnisse hervorgehen.

3. Hören Sie Ihren Mitarbeitern zu: 

Reden Sie nicht nur selbst über Ihre Eindrücke sondern hören Sie, wie Ihr Mitarbeiter das zurückliegende Jahr empfunden hat.

Versuchen Sie sich dabei darauf zu fokussieren, was man im kommenden Jahr eventuell verändern kann – gibt es Arbeitsschwerpunkte zu ändern, sind neue Talente aufgefallen, die für das Unternehmen nützlich sind, etc.?

4. Besprechen Sie Entwicklungsmöglichkeiten: 

Für Mitarbeiter ist es oft frustrierend, sich längere Zeit auf der Stelle zu bewegen. Motivierte Mitarbeiter möchten vorankommen, neue Karriereziele erreichen, neue Aufgaben und Verantwortungsgebiete übernehmen.

Überlegen Sie sich vorab gut, welche Potentiale der Mitarbeiter hat und vor allem, wie die nächste Entwicklungsstufe aussehen kann.

Das muss nicht immer bedeuten, dass direkt eine Karrierestufe erklommen wird, oft ist es schon ein gutes Zeichen, wenn Sie auf weite Sicht hin die Optionen stellen und zunächst mit z.B. Fortbildungen und Weiterbildungen einen ersten Schritt gehen.

5. Führen Sie regelmäßig Gespräche: 

Was sich selbstverständlich anhört, wird in der Praxis oft nicht umgesetzt: regelmäßiges Feedback. Wenn zu viel Zeit zwischen Ereignissen und Gesprächen liegt, verschwimmen Erinnerungen daran, Ansichten driften auseinander und ein effektives Resümee ist kaum mehr möglich.

Daher ist es wichtig, sich regelmäßig zusammenzusetzen und nicht jeden Erfolg oder Misserfolg in EIN Gespräch zu verpacken.

6. Berücksichtigen Sie die Persönlichkeit Ihres Mitarbeiters: 

Scheren Sie nicht alle Mitarbeiter über einen Kamm, sondern beziehen Sie die Persönlichkeit und die einzelnen Fähigkeiten und Begrenzungen mit ein.

Wenn Sie ein Bewertungssystem für Erfolg/Misserfolg haben, dann lassen Sie Platz für unterschiedliche Persönlichkeiten.

Zielsetzung und Zielerreichung sollte immer den Menschen mit einbeziehen – ein identisches Bewertungssystem für alle Mitarbeiter ist wenig sinnvoll und führt zu Frustration bei einigen Ihrer Mitarbeiter.

7. Fassen Sie die Ergebnisse zusammen:

Damit das Gespräch nachhaltig in Erinnerung bleibt und die Ziele des neuen Jahres ständig vor Augen sind, fassen Sie das Gespräch und die Ergebnisse schriftlich zusammen. So sind beide Parteien auf gleichem Stand und die Prioritäten für das Jahr sind klar erkennbar.

Fazit: Mitarbeiter-Gespräche sind auf jeden Fall zu empfehlen, denn nur so werden Sie erfahren, wo Ihr Mitarbeiter steht, was gut und schlecht läuft, was er/sie erreichen will. Wenn Sie die oben genannten Punkte berücksichtigen, wird Ihr Gespräch auch zielführend sein – und dient nicht nur zur Erfüllung der Unternehmens-Pflicht.

Unser Tipp: Falls Sie das Thema Persönlichkeit Ihrer Mitarbeiter weiter ausbauen möchten und erkennen wollen, wo Ihre Stärken und Begrenzungen (und auch die Ihrer Mitarbeiter) liegen, dann nutzen Sie die Möglichkeit und nehmen Sie an unserer Zertifizierung zum persolog® Persönlichkeits-Modell vom 03.-05.02.2015 in Remchingen teil.

 Sie werden mit Sicherheit mit interessanten Erkenntnissen zurück ins Unternehmen gehen!
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